Brustkrebsbehandlung

Brustkrebs ist die häufigste bösartige Geschwulsterkrankung bei Frauen in den westlichen Industriestaaten. Mit ca. 46.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr stellt das Mammakarzinom nach wie vor die häufigste bösartige Erkrankung bei der Frau dar. Etwa jede 9. Frau ist während ihres Lebens selbst betroffen. Bei frühzeitiger Erkennung und konsequenter Behandlung ist die Erkrankung heilbar. Zunehmend wenden sich betroffene Patientinnen an zertifizierte Brustzentren. Diese bilden die Grundlage für eine Behandlung auf der Basis festgelegter Qualitätskriterien und Leitlinien unter Zusammenschluss aller an der Therapie beteiligten Fachgebiete wie Radiologen, Gynäkologen, Plastischen Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Psychologen, Physiotherapeuten und Sozialarbeitern. Entsprechend dem jeweiligen Befund wird gemeinsam mit der Patientin ein Behandlungskonzept erarbeitet. Die operative Behandlung des Brustkrebs hat mit der Einführung der brusterhaltenden Therapie einen wesentlichen Aspekt hinzu gewonnen. Operative Eingriffe an der Brust sollten entsprechend den Leitlinien der zuständigen Fachgesellschaften von speziell ausgebildeten Ärzten vorgenommen werden. In der überwiegenden Zahl der Fälle kann durch moderne Verfahren der Diagnostik eine Abklärung von Art und Ausdehnung einer Krebserkrankung der Brust bereits vor einer Operation erfolgen. Damit ist eine Vielzahl operativer Probeentnahmen verzichtbar. Es gibt auch keinen Grund, dass sich die Patientin innerhalb von nur ein oder zwei Tagen für eine bestimmte Behandlung entscheiden muss. Patientinnen mit Brustkrebs haben einen Anspruch, bereits vor der ersten Operation über Möglichkeiten und Alternativen der Operations- und Behandlungsverfahren ebenso wie über primäre und sekundäre Rekonstruktionsverfahren umfassend aufgeklärt zu werden. Dafür ist es sinnvoll nicht nur die eigentliche Erstoperation sondern auch die weitere operative Planung und das Nachbehandlungskonzept einzubeziehen. Patientenverbände und Selbsthilfegruppen mahnen an, dass die Betroffenen noch zu selten eine umfassende Aufklärung über alternative Operationsverfahren erfahren.

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Meine Zertifizierung bei der unabhängigen Initiative für beste Ästhetische Chirurgie - ACREDIS bedeutet für mich, als Arzt hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden. Es war mir wichtig, mein Können und die Abläufe in meiner Praxis von unabhängiger Seite prüfen zu lassen, um mich konsequent weiterzuentwickeln und alle Bereiche unserer Arbeit für Sie optimieren zu können.