Plastisch-Ästhetische Chirurgie

Das Streben nach Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes ist kein Phänomen unserer modernen Gesellschaft. Durch alle Zeiten und Kulturen hat es solche Eingriffe gegeben. Der Unterschied zu unserer heutigen Situation sicher besteht unter anderem darin, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für die plastisch-ästhetische Chirurgie in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen ist. Die Besonderheit solcher Eingriffe liegt darin, dass im Verhältnis zwischen Arzt und Patient nicht mehr der Arzt sondern der Patient die Notwendigkeit einer Behandlung sieht. Im Prinzip hat die plastisch-ästhetische Chirurgie zwei große Bereiche, zum einen gibt es formverändernde Eingriffe, zum anderen solche, die die natürlichen Alterungsprozesse aufhalten oder bestenfalls umkehren sollen. Insoweit dient dieser Bereich weniger der Behandlung von Erkrankungen im eigentlichen Sinne, sondern der Veränderung von Varianten der Natur wie bei einer ausgeprägten Höckernase und der Milderung von Alterserscheinungen.

Die häufig synonym verwandten Begriffe "kosmetische" oder "Schönheitschirurgie" sind nicht geschützt. D. h. es bedarf keiner speziellen Ausbildung, wenn ein Arzt in seiner Bezeichnung diese Begriffe führt. Demgegenüber muss der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie eine mindestens sechsjährige Weiterbildung an einer durch die Ärztekammern zugelassenen Weiterbildungsklinik leisten. In dieser Zeit sind auch eine bestimmte Zahl plastisch-ästhetischer Operationen vorgeschrieben. Die Bezeichnung darf nur führen, wer vorgeschriebene Inhalte der Weiterbildung absolviert und schließlich eine Prüfung vor der Ärztekammer bestanden hat. Deshalb kann man in diesem Zusammenhang nur den Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie als sozusagen geschützte Bezeichnung anerkennen.

Unsere vordringliche Aufgabe sehen wir darin, Patienten, die sich für solche Eingriffe interessieren, nicht allein über grundsätzliche technische Möglichkeiten und Alternativen zur Veränderung bestimmter Merkmale zu informieren, sondern vor allem auch eingehend darüber zu beraten, ob eine Operation zur Lösung des Problems überhaupt geeignet ist und selbstverständlich auch welche Risiken damit im Zusammenhang stehen. Dazu reicht ein Gespräch erfahrungsgemäß nicht aus. Es kann also durchaus möglich sein, dass der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie seinem dem Patienten auch mitteilt, dass ein operativer Eingriff nicht geeignet ist, das angesprochene Problem zu beseitigen.

Im Nachfolgenden erhalten Sie zu den gängigen plastisch-ästhetischen Eingriffen kurze Informationen, die jedoch das Gespräch in keiner Weise ersetzen können. Sofern Sie sich für derartige Eingriffe interessieren, können Sie gern ein Beratungstermin mit uns vereinbaren.

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Zertifizierung

Meine Zertifizierung bei der unabhängigen Initiative für beste Ästhetische Chirurgie - ACREDIS bedeutet für mich, als Arzt hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden. Es war mir wichtig, mein Können und die Abläufe in meiner Praxis von unabhängiger Seite prüfen zu lassen, um mich konsequent weiterzuentwickeln und alle Bereiche unserer Arbeit für Sie optimieren zu können.